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Salzmarschen/ Salzwiesen

Salzmarschen oder Salzwiesen sind flache Küstenlandschaften in der Übergangszone zwischen Meer und Land, die bei sehr hohen Gezeiten oder Sturmfluten regelmäßig überschwemmt werden. Dadurch sind sie ein einzigartiger Lebensraum: Der Boden ist salzig, steht zeitweise komplett unter Wasser und trocknet zwischendurch wieder aus. Nur hoch spezialisierte Pflanzen können hier wachsen, zum Beispiel Queller oder Strandastern, die wiederum Nahrung, Schutz und Brutplätze für viele Tiere bieten, etwa Insekten oder Zugvögel. Gleichzeitig schützen sie die Küste vor dem Meer, da sie Schlick festhalten sowie Abtragung vermindern. Durch Deichbau, Landgewinnung und Entwässerung sind aber viele Salzwiesen zerstört oder vom Meer abgeschnitten. Zusätzlich setzt ihnen der Klimawandel ihnen zu. 

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